Richtigstellung und persönliche Erklärung unseres Bürgerschaftsabgeordneten Alexander Tassis

Der Kreisvorsitzende Bremen Mitte-West der Alternative für Deutschland erhob gegen Mitgliedervereinigungen der AfD und konkurrierende Wählervereinigungen, sowie indirekt und rhetorisch durchaus direkt gegen meine Person, Anschuldigungen, welche die Benannten als rechtsradikal definieren.
Hierzu ist zu sagen:
Sind dem betreffenden Kreisvorsitzenden aus weiterem Versehen zu falsifizierende, konkrete Nennungen unterlaufen, so waren sie zumeist falsch, wie er selbst zugeben musste. Einzig die geringe analytische Tiefe lassen vom Vorwurf absehen, dass sie absichtlich gelogen sein könnten.
Sollten sich gute Absichten hinter dem Vorgehen des betreffenden Kreisvorsitzenden verborgen haben, so hätte er sein Anliegen kaum schwerer beschädigt haben können als dergestalt.
Im Einzelnen haben die in der norddeutschen Presse von Oldenburg bis Hamburg stattgehabten Äußerungen tatsächlich folgende Wirkungen:
– Der Landtagswahlkampf der AfD in Niedersachsen ist geschädigt worden, da die Presse wie zu erwarten war, die Bremer Bauchschmerzen als allgemeine Unwählbarkeit kolportierte.
– Die Arbeit des Bürgerschaftsabgeordneten würde unter normalen Umständen erheblich erschwert werden, wenn auch der betreffende Abgeordnete durchaus in der Lage ist, dieses abzuwehren, da an seiner Person wie an den anderen Beschuldigten die Vorwürfe nicht kleben bleiben werden und er durchaus in der Lage ist, derlei sogar noch intellektuell und sprachlich positiv zu verarbeiten. Freilich entschuldigt das nicht das Vorgehen des betreffenden Kreisvorsitzenden.
– Für künftige Übergriffe auf AfD-Mitglieder in Bremen, insbesondere aus den gewaltbereiten Szenen Oldenburgs und Hamburgs, ist der betreffende Kreisvorsitzende meines Erachtens fortan als politisch mitschuldig in den Kreis der Erwägungen zu ziehen. Dies konterkariert in besonderer Weise sein bisher durchaus vorhandenes Engagement gegen die betreffende „Szene.“ Nun ist sie seine Verbündete geworden, ob er das gewollt hat oder nicht.
– Der betreffende Kreisvorsitzende ist jetzt öffentlich als unfähig erkannt, die elementarsten Wesenheiten von Partei und Parteiarbeit begreifen zu wollen. Die AfD in ihrer Gesamtheit ist ihm offenkundig so fremd wie die Grundlagen politischer Arbeit schlechthin und gar die geistigen Grundlagen von Mitgliedervereinigungen der AfD, sowie konkurrierender Wählervereinigungen oder diejenigen der Arbeit des beschuldigten Bürgerschaftsabgeordneten.
– Der betreffende Kreisvorsitzende erweist sich insbesondere nicht in der Lage die Konsequenzen schriftlich niedergelegter Aufzeichnungen, insonderheit von persönlichen Aufwallungen abzuschätzen und zeigt dies auch in seinen glücklicherweise wenigen halböffentlichen Auftritten, die nicht ohne Beschwerde von Mitgliedern und Interessenten vonstatten gegangen sind.
– Das bin ich als erwachsener Mensch mit den Erfahrungen von hundert öffentlichen Auftritten solange zu akzeptieren in der Lage, wie von unbeherrschten Menschen nicht ungerechte Maßregelung, also: schlechte Herrschaft über mich ausgeübt werden soll. Dies gilt für die außerparteiliche Auseinandersetzung wie für die innerparteiliche. Ich akzeptiere das Vorgehen des betreffenden Kreisvorsitzenden mithin nicht. Von Konsequenzen die zu ziehen wären, braucht hier nicht die Rede zu sein: der betreffende Kreisvorsitzende kann die Konsequenzen seines Handelns, -wie oben angedeutet-, selbst nicht abschätzen. Dies ist Strafe genug- im Politikbetrieb wie im Leben.