+++ Pressemitteilung +++

Verehrte Wähler, Förderer und Mitglieder der AfD in Bremen,
mit größter Verwunderung wurden wir in der Sitzung der Bremischen Bürgerschaft vom 29.01.20 Zeugen des Abstimmungsverhaltens der Gruppe Magnitz, Runge, Felgenträger, in der Frage ob Bremen 20 unbegleitete jugendliche Flüchtlinge aufnehmen sollte, oder nicht, welche von der Gruppe M, F, R nicht nachvollziehbar mit „Ja“ abgestimmt wurde. Dies geschah vermutlich kaum in Unkenntnis über die offen vertretenen Standpunkte der Partei AfD in dieser Frage. Es ist eigentlich hinreichend bekannt, dass die AfD, sowie ihr Bremer Landesverband, die Aufnahme unbegleiteter jugendlicher Flüchtlinge aus den bekannten Gründen ablehnt - dies mit Sicherheit nicht aus Inhumanität, sondern vielmehr wohlbegründet. Die Kinder und Jugendlichen entstammen einem Kulturkreis, in welchem die Großfamilie das bindende Glied schlechthin darstellt. Diese Kinder nach Deutschland zu holen, würde letztlich daraufhin hinauslaufen, -hierzulande weitgehend allein gelassen-, ihnen auch in ihrer Entwicklung kaum einen Dienst zu erweisen. Vielmehr macht es Sinn, diese Kinder u. Jugendlichen, zu ihren Eltern zurückzuschicken und dafür Sorge zu tragen, dass den Familien innerhalb von Schutzzonen keine Gefahren drohen, sowie deren menschenwürdige Versorgung sicherzustellen. In der Frage, welche Beweggründe die Akteure der Gruppe MRF letztlich zu deren Abstimmungsverhalten bewogen hat, können auch wir lediglich mutmaßen, distanzieren uns allerdings ganz klar von diesem. Wir möchten noch einmal klar zum Ausdruck bringen, dass die drei Akteure der Gruppe MRF keinesfalls den Status einer legitimierten Vertretung der AfD in der Bremer Bürgerschaft innehaben. Alle drei sind Mitglieder der AfD, welche auf der Liste der AfD in die Bremische Bürgerschaft gewählt worden sind, welchen aufgrund der bekannten Vorkommnisse die Verwendung des Logos AfD durch deren Bundesvorstand untersagt wurde. Die Akteure der Gruppe MRF in der Bürgerschaft vertreten weder die AfD, noch äußern sie sich in deren Namen.
Weder gibt es einen inhaltlich themenbezogenen Austausch zwischen dem AfD Landesverband Bremen und den Vertretern der Gruppe MRF in Bezug auf die Arbeit in der Bremer Bürgerschaft, noch findet in anderen Parteifragen
eine Zusammenarbeit statt. Hier gibt es also eine klare Abgrenzung. Diese ist dem Verhalten der drei Akteure geschuldet und entspricht dem Wunsch der
Mitgliedschaft.

Im Namen des Landesvorstands

Peter Beck