Fraktion im Beirat Walle

Kurzbericht zur Waller Beiratssitzung vom 27. Feb. 2020

 

Da bestimmte Beiratsmitglieder immer wieder behaupteten, dass ich rechtsradikales Gedankengut verbreite, bat ich unseren Vorsitzenden, Herrn Peter Beck und den Schatzmeister mit Migrationshintergrund, Herrn Mertcan Karakaya, der Sitzung beizuwohnen.

Um die Angelegenheit zu klären, habe ich eine persönliche Erklärung mit Fragen zu meiner vermeintlichen rechtsextremen Gesinnung beantragt. Damit meine Ausführungen möglichst wenige Personen mitbekommen, wurde, wie üblich, beschlossen, dass mein Anliegen ganz zum Schluss behandelt wird. Wohlwissend, dass die Pressevertreter zu diesem fortgeschrittenen Zeitpunkt bereits nicht mehr anwesend sind, versteht sich.

Vorher wurde u.a. der Tagesordnungspunkt "Walle Central 2040" behandelt. Es ging u.a. um autofeindliche Träumereien. Man beweihräucherte sich gegenseitig bzgl. der enormen Teilnehmerzahl von doch ganzen 130 Menschen aus Walle, bei einer Gesamtbevölkerungszahl von ca. 33.000! welche es unmittelbar angeht. Ich hatte darauf hingewiesen, dass ich registriert habe, dass kein wirklicher Wunsch nach Veränderung vorliegt. Mir wurde "Schlechtrederei" vorgeworfen.

Nun zum Versuch der Klärung in Sachen "rechtsradikales Gedankengut":

Als ich ganz zum Schluss diejenigen, welche mir "Verbreitung rechtsradikalen Gedankengutes" wiederholt vorwarfen, aufforderte, die Anwürfe in Gegenwart der AfD -Vorstandsmitglieder zu wiederholen und zu konkretisieren, kam keinerlei Reaktion. Nicht ein Wort! Dabei wäre die Gelegenheit günstig gewesen, die Angelegenheit zu klären, um ggfls. ein Parteiausschlussverfahren gegen mich in Gang zu setzen. Denn unser Vorstand duldet rechtsextreme Umtriebe nicht im Ansatz. Somit hat sich einmal mehr gezeigt, dass unsere politischen Gegner nicht den Mut besitzen, für ihre so unbewiesenen, wie ausgedachten Behauptungen geradezustehen. In beschämender Art und Weise, können oder wollen diese politisch Wirbellosen sich nicht gerade machen und hetzen lieber anonym oder wenn sie mit mir alleine sind. Auch der Umstand, wonach sie durch ein solches Verhalten in erster Linie ihre eigene Integrität untergraben, scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben.

Bremen, den 28.02.2020

Gerald Höns