+++ Pressemitteilung +++
 
Der noch amtierende Ortsamtsleiter in Blumenthal, Herr Peter Nowak, ordert gemeinsam mit „Freunden und Geschäftspartnern“ in China rund 700.000 Schutzmasken und 250.000 Schutzanzüge. Der Senat soll mit knapp 6,5 Millionen Euro in Vorleistung gegangen sein.
 
Der Weser-Kurier berichtete in seiner Ausgabe vom 02.05.2020 darüber.
 
Dieser Vorgang an sich, sowie die Berichterstattung über diesen, werfen bei uns von der Bremer AfD einige doch ganz erhebliche Fragen auf.
 
1. Wer ist der benannte Erich Thomanek und wer sind die angeblichen Freunde und Geschäftspartner des Herrn Nowak und wieso werden diese im Weser-Kurier, sowie von offizieller Stelle nicht namentlich benannt? Kann es sein, dass diese „Freunde und Geschäftsleute“ SPD-Mitglieder sind?
 
2. Ist es für die Bremer Landesregierung unter Herrn Bovenschulte ein normaler Vorgang, dass Privatpersonen oder Firmen Waren im Wert von ca. 6,2 Millionen Euro bestellen und der Senat dafür in Vorkasse geht?
 
3. Wer stimmte hier mit wem etwas ab und wer verhandelte und unterschrieb diese Verträge? Benennen Sie bitte Ross und Reiter und stellen Transparenz her.
 
4. Da die an diesem Deal beteiligten Damen und Herren sicherlich an diesem Geschäftsvorgang verdienten, möchten wir von der AfD wissen, wie hoch deren Erfolgsprämien, bzw. Gewinnmargen, an den importierten Schutzartikeln waren und was diese in Summe daran verdienten.
 
5. Wäre dieser Deal - und davon gehen wir aus – nicht auch durch Verantwortliche des Landes Bremen, problemlos in Eigenregie ggf. kostengünstiger zu stemmen gewesen? Dafür benötigt man lediglich die Telefon-Nr. des Herstellers in Fernost, wobei es auch kein Hexenwerk ist, selbst tätig seriöse Hersteller von Schutzbekleidung, z.B. in China zu finden. Sowas läuft unter Segnungen des World Wide Webs . Letztlich geht es lediglich um ein völlig alltägliches Importgeschäft, welches man in aller Regel via Seecontainer oder Luftfracht abwickelt. So hat dieses von Herrn Nowacks „Freunden und Geschäftspartnern“ einen schalen Beigeschmack von möglicher SPD-Vetternwirtschaft.
 

Im Namen des Landesvorstands,

Peter Beck 
MdBB
AfD- Landesvorsitzender